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Satellitenbilder
Die zweite Generation der europäischen Wettersatelliten (Meteosat Second Generation, MSG) beobachten rund um die Uhr vom Weltall aus, das Wetter auf der Erde. Alle 15 Minuten liefert der Satellit eine Reihe von Bildern in 12 spektralen Kanälen (verschiedene Wellenlängenfrequenzen). Wir stellen hier die Wolkenerkennung dar, die aus den Beobachtungen im infraroten und im sichtbaren Wellenlängenbereich erstellt wird.
Infrarot
Die Infrarotkanäle des Meteosat erkennen sowohl bei Tag als auch bei Nacht Wolken dank der (schwachen) Wärmestrahlung, die sie abgeben. Die Wolken sind kälter als die Erdoberfläche, was ermöglicht sie zu unterscheiden. Eine Wolke kühlt mit zunehmender Höhe in der Atmosphäre ab. In dem nachfolgenden Bild des Infrarotkanals ist eine Wolke desto weiβer je kälter sie ist, und entsprechend höher in der Atmosphäre.

Sichtbarer Kanal
Ebenso wie ein Fotoappparat erkennen die sichtbaren Kanäle des MSG Satelliten die Reflexion des Sonnenlichts an den Wolken. Wenn es Nacht ist, ist der Wellenlängenkanal für sichtbares Licht nicht mehr verwendbar, da das Sonnenlicht fehlt. In dem nachfolgenden Bild des sichtbaren Kanals ist eine Wolke desto weiβer je reflektierender sie ist, das heißt, je bedeutender ihre senkrechte Ausdehnung ist.







































